WordPress Themes

Die besten Themes für 2019

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Die meisten WordPress Neulinge fühlen sich bei der Wahl für ein WordPress Theme überfordert – ging mir am Anfang genauso.

Wie wählt man bei so einer Riesenauswahl von tausenden Themes das richtige aus? Lohnt sich ein Premium-Theme, oder reicht auch ein kostenloses für meine Website aus? Das sind alles Fragen die ich mir auch gestellt habe.

WordPress Themes – auf was du achten musst

WordPress betreibt 34% aller Websites im Internet und wird verwendet um sämtliche Arten von Websites zu erstellen. Dein WordPress Theme sollte den Inhalt deiner Website ergänzen, deshalb gibt es auch nicht das eine Theme für alle Zwecke. Ein Finanzberater hat offensichtlich andere Ansprüche was Aussehen und Funktionalitäten seiner Website angeht wie ein Restaurant.

Wie du vielleicht schon gemerkt hast, ist das alles nicht ganz so einfach, deshalb hier mal zusammengefasst, auf was du achten solltest:

Responsiveness ist nicht mehr nur optional

Heutzutage sollten Websites auf jeden Fall für mobile Geräte optimiert sein, immerhin kommen rund 52% des Verkehrs der im Internet stattfindet von Handys und co. Es ist sehr wichtig, dass die Seiteninhalte nicht einfach nur ihre Größe verändern, wenn sich die Bildschirmgröße ändert. Beispiele hierfür findet man auf entsprechend alten Websites immer wieder: Die Website sieht auf dem Handy aus wie auf dem PC oder Laptop – nur in Miniaturform.

Responsive Webdesign heißt, Inhalte sollten sich der Bildschirmbreite über sogenannte “Breakpoints” anpassen. Zum Beispiel eine andere Schriftgröße, weniger Zeilenabstand, oder eine vertikale Ausrichtung von Inhalten die auf breiten Bildschirmen horizontal ausgerichtet sind.

Responsive Webdesign

Die meisten WordPress Themes sind heutzutage dankbarerweise standardmäßig darauf ausgelegt, aber eben nicht alle. Deshalb solltest du sicherstellen, dass das Theme deiner Wahl diese Bedingung erfüllt – ein absolutes MUSS!

Ob deine Website Responsive ist kannst du ganz einfach testen – entweder mit deinem Handy, oder indem du die Größe deines Browserfensters veränderst. Zudem gibt es noch den Mobile Friendly Test von Google, der dir auch noch weitergehende Tips zu Leserlichkeit, Schriftgröße, Abständen usw. gibt.

Weniger ist manchmal mehr

Viele WordPress Themes kommen mit vielen Optionen und Funktionalitäten für eine möglichst individuelle Anpassung. Zwar klingt es erstmal toll viele Optionen zu haben, allerdings machen viele WordPress Themes, die auf den ersten Blick schick aussehen, deine Seite unnötig langsam. Du solltest dir also vorher die Frage stellen, ob du die komplexen Layouts, blinkende Animationen usw. wirklich brauchst – denn wer mag schon eine langsame Website – Google jedenfalls nicht.

Ich schwöre auf Themes mit einer schlanken Code-Basis, die auf Geschwindigkeit ausgelegt sind und dafür auf das ein oder andere Feature verzichten. Diese Themes eignen sich vor allem in Verbindung mit Page Builder Plugins und können eine sehr starke Kombination in Sachen Features und Leistung bilden.

Kostenloses oder bezahltes Theme

Ein Kriterium für die Wahl deines WordPress Themes kann der Preis sein. Premium Themes locken mit stylischem Aussehen, Funktionsumfang und allen möglichen Features, die kostenlosen Themes sprechen dagegen den Schnäppchenjäger in uns an.

Generell ist zumindest etwas Vorsicht geboten, wenn du nach einem kostenlosen Theme suchst. WordPress wird ständig weiterentwickelt und erhält Updates. Allein aus Sicherheitsgründen ist es wichtig, dass dein Theme auch regelmäßige Updates erhält und mit der neusten WordPress Version kompatibel ist. Bei vielen dieser kostenlosen Themes, die meistens von unabhängigen Entwicklern stammen, gibt es logischerweise kaum oder sehr limitierten Support, das kann nach hinten losgehen! Da bist du mit einem Theme, das einen gewissen Ruf hat, auf der sicheren Seite.

Auf der anderen Seite gibt es dann noch die gratis Varianten der Premium-Themes. Das sind meist stark abgespeckte Versionen des eigentlichen Premium-Themes. Diese “demos” der Vollversion eignen sich ganz gut zum Test, um einen ersten Eindruck zu bekommen – der Umfang der Optionen lässt aber meist zu wünschen übrig.

Der Preis hinter premium WordPress Themes hat meist gute Gründe: Viele Anpassungsoptionen, Responsive und guter Support – meist – weil das leider nicht immer der Fall ist. Generell lässt sich jedoch sagen, dass man ein höheres Maß an Qualität von Premium-Themes erwarten kann, im Vergleich zu den kostenlosen Alternativen.

Es gibt keine “beste Option” im Vergleich zwischen kostenlos vs. bezahltes Theme. Davon mal abgesehn ist es das Geld auf jeden Fall wert von kostenlos auf premium zu wechseln, falls es dein Budget zulässt.

Die Besten WordPress Themes 2019

Astra

Das Astra Theme ist derzeit eines der beliebtesten Themes auf WordPress.org. Mit einer aktiven Nutzerzahl von über 400.000 und einer durchschnittlichen Bewertung von 5 Sternen, punktet das Theme vor allem mit seiner Geschwindigkeit und starken Leistung. Das Theme bietet außerdem integrierten schema.org-Code und ist kompatibel mit AMP und dem Yoast SEO Plugin, perfekt für eine Suchmaschinenoptimierte Website also.

Das Theme eignet sich mit seinem modernen, “cleanen” Look sehr gut für Blogs, Portfolios, geschäftliche Websites und Woocommerce-Shops.

  • sehr schlankes, schnelles Theme
  • optimiert für mobile Geräte
  • globale Styles wie Farben und Typographie über den Customizer
  • funktioniert sehr gut in Kombination mit Page Buildern und kann damit für alle Arten von Websites verwendet werden
  • Designvorlagen für mehrere Page Builder

Astra ist ein unglaublich schlankes Theme, das mit Rücksicht auf Geschwindigkeit und Ladezeiten entwickelt wird. Wir nutzen es deshalb auch selbst, auf dieser Website und auf vielen Websites unserer Kunden.

  • Kein jQuery – Astra nutzt JavaScript, welches rendering blockierendes jQuery davon abhält die Leistung zu beeinträchtigen
  • Astra nutzt insgesamt ca. 50KB an Ressourcen im Frontend. Zum Vergleich: Andere Themes nutzen teilweise mehrere hundert KB.
  • Gebaut und optimiert für Ladezeiten und Leistung – als eines der leichtesten Themes lädt es in ca. 0,5 Sekunden.
  • Astra folgt den besten WordPress Coding Standards

Die Entwickler hinter Astra, BrainStorm Force, sind eine Gruppe an erfahrenen WordPress Entwicklern, so ist der noch relativ neue WordPress Blockeditor perfekt integriert. Zudem stehen die Entwickler von Astra hinter dem Ultimate Addons for Gutenberg Plugin, das aus dem Blockeditor eine Art mini Page Builder macht.

Mit seiner schlanken Codebasis und nativen Support eignet sich Astra ideal zum Kombinieren mit vielen der populären WordPress Page Builder, wie zum Beispiel Elementor, Beaver Builder, Gutenberg und Divi, um ein paar zu nennen. Die Pro Version ist ab $59 pro Jahr erhältlich.

Astra ist auch als kostenlose Verion erhältlich. Allerdings ist diese auch nur eine abgespeckte Version der Pro Variante. Indem du nach dem Kauf das Astra Pro Addon installierst, bekommst du Zugang zu Premium Modulen und Optionen, sowie Erweiterungen für diverse Plugins (Ultimade Addons for Elementor, Ultimate Addons for Beaver Builder).

GeneratePress

GeneratePress ist ein weiteres sehr leichtgewichtiges Theme, das auf Geschwindigkeit und Nutzerfreundlichkeit ausgelegt ist. Laut WordPress.org ist GeneratePress auf über 200.000 Seiten aktiv, mit einer durchschnittlichen Bewertung von 5 Sternen.

GeneratePress legt ein sehr solides Grundgerüst auf welches sich perfekt aufbauen lässt und ist was die Codebasis angeht sogar noch schlanker als Astra. Ob du deine Website selbst coden willst, oder einen Page Builder verwenden willst, spielt keine Rolle. GeneratePress hält sich an die WordPress Codierungsstandards und funktioniert deshalb mit allen gut codierten Plugins, einschließlich Woocommerce und ist perfekt mit dem neuen Blockeditor (Gutenberg) integriert.

  • extrem schlankes, schnelles Theme
  • optimiert für mobile Geräte
  • globale Styles wie Farben und Typographie über den Customizer
  • funktioniert sehr gut in Kombination mit Page Buildern, kann damit für alle Arten von Websites verwendet werden
  • sehr extensive Dokumentation in vielen Sprachen
  • Designvorlagen für mehrere Page Builder

Wie Astra auch, gibt es GeneratePress als kostenlose Version, die sich durch das Upgrade zur Pro Version mit zusätzlichen Funktionen erweitern lässt. In der Pro Version ($50) enthalten ist auch der mini Page Builder “Sections”, der sich auf Wunsch aktivieren lässt und mit einigen Designvorlagen kommt, die du sofort verwenden kannst.

Multipurpose Themes – Avada, X Theme und co.

Die einen lieben sie – die anderen (inklusive mir) hassen sie: Die “multipurpose”-Themes.

Wie der Name schon verrät, versuchen diese Themes jede erdenkliche Funktion mitzuliefern, um möglichst jedem alles aus einer Hand zu bieten. Das klingt erstmal gar nicht schlecht, viele Funktionen – doch wir erinnern uns zurück – weniger ist mehr, vor allem im Bezug auf Websites.

Beispiele für solche Themes sind Avada (das Theme mit den meisten Downloads auf themeforest) oder das X Theme.

Mit diesen Themes erhältst du mehr, so viel mehr, dass du mit vielen Optionen und Funktionen überhaupt nicht weißt, was du damit anfangen sollst. Das alles macht dein WordPress aufgeblasen und langsamer – und wir wissen inzwischen, wie wichtig Geschwindigkeit ist. Zum Vergleich: Das Gesamte GeneratePress Theme umfasst ca. 1,9MB an Dateien, bei Avada sind es 19,4MB. Das heißt natürlich nicht, dass jede Website mit Avada automatisch langsam ist, aber ein optimales Grundgerüst für eine schnelle Website sieht für mich anders aus.

Versteh mich nicht falsch – für viele funktionieren diese Art von Themes gut, sie sind nicht ohne Grund so verbreitet. Jeder kann mit ihrer Hilfe schnell eine funktionierende Website erstellen, ohne Rücksicht auf Ladezeiten oder Wartungsarbeiten in Zukunft.

Solche multifunktions-Themes kommen außerdem sehr oft mit einem eingebauten Page Builder. Der funktioniert allerdings auch nur in Verbindung mit dem entsprechenden Theme. Das schließt einen Themewechsel ohne sämtliche Inhalte zu verlieren (meistens) aus, man nennt das den “lock-in-effect”.

Mein Rat: Wenn du wirkliche Designfreiheit und Flexibiltät suchst, lass die Finger von Multifunktionsthemes und spar dir den ganzen Ärger. Nimm dir stattdessen ein eigenständiges Page Builder Plugin wie Elementor oder Beaver Builder zur Hand und kombinier das mit einem der schlanken Themes.

Welches Theme ist nun das Beste?

Naja – es kommt drauf an. Wenn WordPress Neuland für dich ist, und du keine Coding-Kenntnisse besitzt, rate ich dir stark zu einem der leichten Themes in Verbindung mit einem separaten Page Builder Plugin.

Du kannst dir das ungefähr so vorstellen: Das Theme bildet den Rahmen deiner Website und der Page Builder die Leinwand. So hast du das beste Tool für den jeweiligen Job – ein leichtes Theme als Basis für eine schnelle Website und das Maximum an Designfreiheit mit einem Page Builder.

An dieser Stelle sollte nochmal erwähnt sein, dass es auch zwischen Page Builder Plugins große Unterschiede gibt. Wenn du Schwierigkeiten bei der Wahl hast, hilft dir hoffentlich unser Artikel über WordPress Page Builder weiter.

Hier meine Empfehlungen:

  • Astra
  • OceanWP
  • GeneratePress

Die beste komplett kostenlose Kombination ist ein leichtes Theme (Astra, GeneratePress) zusammen mit dem Elementor Page Builder, beide in der kostenlosen Version. Alle können – falls nötig – nachträglich zur Pro Version upgraded werden, bieten aber einen guten Startpunkt, um einen kleinen Webauftritt aufzubauen.

Mit einem Budget von ca. 50-100 Dollar/Jahr, erweitern sich deine Möglichkeiten extrem. Ich empfehle dir weiterhin ein schlankes kostenloses Theme (Astra, OceanWP, GeneratePress, Hello) in Verbindung mit Elementor Pro (49$ / Jahr, Lizens für eine Website) oder Beaver Builder Pro (99$).

Generell rate ich dir, die Finger von Multifunktionsthemes zu lassen die im gleichen Preisrahmen liegen – den Fehler habe ich Anfangs auch gemacht. Die auf Leistung und Ladezeit optimierten Themes sind definitiv die bessere Wahl – auch wenn du keinen Page Builder verwenden möchtest und mit selbstgeschriebenem Code auf eine solide Basis aufbauen willst.

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