Solltest du Backlinks kaufen in 2020?

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Solltest du im Jahr 2020 Backlinks kaufen?

Machen dir sich keine Sorgen, du bist nicht alleine!

Jeder SEO hat schonmal über Linkkauf nachgedacht.

Warum kaufen SEOs Backlinks?

Was viele Menschen nicht realisieren ist, wie aufwändig und zeitintensiv Linkaufbau ist.

Wenn du Backlinks durch Kontaktaufnahme erwerben willst, musst du:

  • einen hochwertigen SEO-Content schaffen, der es wert ist, verlinkt zu werden
  • themenrelevante Seiten finden
  • die Seiten analysieren – willst du wirklich einen Link von dieser Seite?
  • Beziehungen aufbauen
  • Nach einer Linkplatzierung fragen
  • Verschiedene Outreach-Strategien austesten, um positive Rückmeldungen zu maximieren
  • gegebenfalls einen Schriftsteller engagieren

Wenn du noch ein Leben außerhalb von Linkbuilding haben möchtest, benötigst du Strukturen, Prozesse, und ein Team.

Außerdem musst du das Team schulen und auf deine Prozesse einstellen.

Ach ja, vergessen wir nicht, dass nichts von all dem nach Plan verlaufen wird. Das bedeutet, dass du entweder einen Projektleiter einstellen oder selbst der Leiter sein musst.

Die Moral dieser kurzen Geschichte ist also, dass die Leute, wenn sie Backlinks kaufen, nicht wirklich einen Backlink kaufen.

Sie kaufen einen Prozess.

Jetzt denkst du vielleicht das liegt an der Art von Linkaufbau.

Warum nicht einfach Grey/Blackhat SEO betreiben? Das ist doch sicherlich leichter!

Nicht wirklich.

Nehmen wir die bevorzugte Linkaufbau-Methode für Grey/Blackhat Linkbuilding

Private Blog-Netzwerke (PBNs).

Hier ist der Prozess des Aufbaus eines Netzwerks:

  • finde abgelaufene Domains, die ein Minimum an Überprüfungskriterien erfüllen
  • qualifiziere sie mit tieferer Analyse des Linkprofils
  • kauf der Domain (oder Teilnahme an Domain-Auktionen zur Sicherung der Domain)
  • Hosting für die Domain kaufen
  • Einrichtung der Domain (Installation von WordPress o.ä.)
  • Installation aller wichtigen Plugins (WordPress)
  • Erstellung von Seiten und Beiträgen um die Seite natürlich aussehen zu lassen
  • Inhalte für die Links erstellen
  • Indexierung der Seite verfolgen
  • zusätzliche Inhalte ohne Links kreieren
  • organische Besucher anziehen

Wie du siehst, steckt extrem viel Arbeit hinter einem PBN. Dabei ist wichtig zu verstehen, dass keine dieser Schritte übersprungen werden kann. Ansonsten stehen die Chancen gut, dass du von Google abgestraft wird und das Geld/die Zeit die du in dein PBN gesteckt hast im Endeffekt sogar gegen dich arbeiten.

Und das ist nur der Prozess für eine Website in dem PBN. Bei mehreren kommen viele extra-Schritte hinzu, welche die Pflege des PBN’s erschweren.

Auf der anderen Seite kannst du einen Dienst buchen, der dir ein PBN aufsetzt. Du kaufst also wiedereinen Prozess.

Der Kauf von Links (Kauf eines Prozesses) spart Zeit.

Aber das ist nicht der einzige Grund, warum Leute Backlinks kaufen.

Schnellere Ergebnisse

Anstelle des am Anfang beschriebenen Prozesses und einer aufwendigen Erstellung der Inhalte, kannst du auch einfach etwas Geld ausgeben.

Das schafft Kapazitäten, um sich auf andere Aufgaben zu konzentrieren.

Klingt doch perfekt? Wo ist also der Haken beim Linkkauf?

Probleme mit Linkkauf

Es ist gefährlich.


Der Kauf von Backlinks verstößt gegen die Webmaster-Richtlinien von Google. Es spielt keine Rolle, ob es sich um gekaufte Beiträge bei einem Blogger oder um ein PBN handelt.

Der Kauf von Backlinks ist der Kauf von Backlinks.

Das bedeutet, dass die Gefahr besteht, dass du, wenn Google dich erwischt, eine manuelle Abstrafung erhalten kannst. Kurz gesagt: deine hart erarbeiteten Rankings lösen sich in Luft auf.

Abgesehen davon gibt es eine unbestreitbare Wahrheit, wenn es um den Kauf von Links geht:

Der Kauf von Platzierungen auf echten Websites ist weniger riskant als die Investition von Zeit und Kapital in gefälschte Websites.

Versteh mich nicht falsch

Alle Formen des Link-Kaufs sind mit Risiken verbunden. Aber aus der bei Blogbeiträgen ist es schwer für Google zu erkenne, ob es sich um einen natürlichen Beitrag handelt oder nicht.

Die meisten Leute, die sich mit PBNs herumschlagen, werden festgenagelt, weil sie Fußspuren hinterlassen werden.

Google hat kein Mitgefühl, wenn es um deine abgelaufenen Domains geht, aber etablierte Blogger der Magazine werden wohl kaum manuell unter die Lupe genommen.

Aber das ist wirklich alles gesunder Menschenverstand:

Backlinks von echten Websites zu bekommen ist sicherer, als Backlinks von gefälschten zu erhalten.

Nachdem Sie das alles gelesen haben, denken Sie jetzt sicher…

„Was soll ich dann tun?“

Gute Frage.

Option #1: Würfeln

Wenn du bereit bist, das Risiko in Kauf zu nehmen, deinen Traffic über Nacht zu verlieren, und du entsprechende Qualitätskontrolle durchführst, kannst du auf Risiko setzen.

Lohnt es sich, Zeit zu sparen und schneller Ergebnisse zu erzielen, das Risiko, festgenagelt zu werden?

Das müssen du selbst herausfinden.

Denken Sie daran, dass bestimmte Link-Typen ein erhöhtes Risiko haben. Zum Beispiel ist der Kauf von PBN-Links riskanter als der Kauf einer Link-Platzierung in einem echten Blog.

Option #2: Verwende eine Proxy-Website

Eine Möglichkeit, das Risiko zu verringern, besteht darin, eine Website außerhalb deines eigentlichen Unternehmens zu erstellen. So wird das Risiko nicht von deiner wichtigsten Seite getragen, sondern von einer unwichtigen Domain, welche nur für existiert, um Link Juice zu übertragen.

Das ist natürlich keine vollwertige Strategie, weil A) es eine Verschwendung von Ressourcen ist und B) deine Firmenseite bei Verlinkung immer noch Risiko auf sich nimmt.

Option #3: Kapital in andere Bereiche investieren

Ich weiß aus erster Hand, wie aufwendig SEO sein kann. Wenn man sich zum ersten Mal damit beschäftigt, ist es schwer, an etwas anderes zu denken.

Am Anfang ist das kein Problem, denn Eintauchen ist eine effektive Art zu lernen, aber man muss sich im Laufe der Zeit anpassen.

Es ist leicht, sich in der SEO-Blase zu verfangen und zu vergessen, dass es außerhalb von SEO Aktivitäten mit großer Wirkung gibt, die Ihr Unternehmen zum Explodieren bringen können.

Die Wahrheit ist, dass einige Unternehmen nicht von vornherein für SEO gerüstet sind. SEO ist FUEL on the fire. Es sollte nicht dein erster Schritt sein.

Die Schaffung eines großartigen Produkts/einer großartigen Dienstleistung ist das, was am wichtigsten ist. Es spielt keine Rolle, wie gut du in SEO bist, wenn niemand dein Produkt oder deine Dienstleistung kaufen will.

Die einzige Ausnahme ist für Affiliate-Vermarkter. Affiliate-Vermarkter können ein beträchtliches Einkommen erzielen, ohne ein Produkt zu benötigen.

Abgesehen davon gibt es hier einige Bereiche, in die Sie Zeit und Kapital investieren sollten, anstatt Backlinks zu kaufen:

  • Produktverbesserungen/Entwicklung
  • Kundenerfahrung (CX)
  • Erstellung von Inhalten
  • Benutzererfahrung (UX) / Technische Optimierung
  • On-Page-Optimierung
  • Optimierung der Umwandlungsrate (CRO)
  • Verkaufstrichter
  • Markenbildung, Design und Unternehmensidentität
  • Ads(Facebook, YouTube, Google AdWords)
  • Influencer-marketing

Wie du siehst gibt es mehr als genug Möglichkeiten, dein Geld loszuwerden.

Dennoch ist SEO extrem wichtig. Ich selber liebe SEO.

Niemand außer Google selbst kann ändern, dass Verlinkungen ein maßgeblicher Rankingfaktor ist.

So lange sich das nicht ändert, bleibt Linkkauf attraktiv.

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